Formen der Pflege

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Welche Pflegeformen gibt es bei einem Bedarf auf Pflege durch andere Menschen?

Wie man seinen Angehörigen im Pflegefall zur Seite stehen kann, hängt ab vom Gesundheitszustand, von den räumlichen Möglichkeiten und leider oft auch von der finanziellen Möglickeit. Vor allem aber sollte man die individuellen Wünsche der zur Pflegenden Person berücksichtigen. Das alles sollte man bei der Wahl der Pflegeform bedenken. Ambulante Pflege Die Pflege erfolgt in der vertrauten häuslichen, evtl. familiären Umgebung. Dies geschieht oft in Zusammenarbeit von pflegenden Angehörigen und professionellen Pflegekräften. Die Altenpflegerinnen leiten hier auch Angehörige in Pflegetechniken an und geben Ratschläge bzw. vermitteln Hilfe zur Abwicklung der formalen Ansprüche der Kostenträger. Häufig sind in diesem Feld auch informelle Helfende zu beobachten, d. h. Personen, die nicht aus verwandtschaftlicher Verpflichtung heraus Unterstützung/Hilfe in irgendeiner Weise leisten. Auch sie müssen bei der Pflegeplanung der professionellen Dienste einbezogen sein. Kurzzeitpflege Stationäre Unterbringung des Pflegebedürftigen in einem Pflegeheim bis zu 28 Tagen im Kalenderjahr. Grundvoraussetzung ist das Vorliegen einer Pflegestufe für den Pflegebedürftigen. Viele Pflegeheime bieten die Leistungen einer Kurzzeitpflege auch an, wenn noch keine Einstufung durch die Pflegekasse bzw. den MDK erfolgt ist. Dann müssen die Kosten für die Pflege jedoch selbst getragen werden. Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten sind grundsätzlich selbst zu tragen. Eine Kombination von Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege ist nacheinander, jedoch nicht zeitgleich möglich. Betreutes Wohnen Auch bei dieser Form können die Senioren in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben. Die Betreuung geschieht durch professionelle Pflegekräfte, die regelmäßig nach dem Rechten sehen oder für feste Tätigkeiten ins Haus kommen. Häufig bieten Genossenschaften in Zusammenarbeit mit Wohlfahrtsverbänden betreutes Wohnen an. Tagespflege Eine Form der teilstationären Pflege.Leistungsumfang: Grundpflege (ohne Morgenpflege), medizinische Behandlungspflege, Beschäftigung und Tagesstrukturierung, Teilnahme an kulturellen Angeboten und Freizeitaktivitäten sowie die Hin- und Rückbeförderung des Pflegebedürftigen nach Hause. Ziel der Tagesbetreuung ist es Alltagsfähigkeiten zu erhalten sowie Zeiten in denen die sonst tätige Pflegeperson nicht arbeiten kann zu kompensieren und somit eine dauerhafte stationäre Pflege so lang wie möglich hinauszuzögern. Die Pflegekassen übernehmen Kosten für Pflege und Aufwendungen der sozialen Betreuung sowie Kosten für medizinische Behandlungspflege.Diverse Kombinationen von Tagespflege und ambulanter Pflege sind möglich. Teilstationäre Pflege Sind stationäre Angebote, in denen man nur tagsüber oder nur nachts Pflege erhält und zu den anderen Zeiten zu Hause lebt. Dieses Angebot soll pflegende Angehörige entlasten und wird von diesen beispielsweise genutzt, um tagsüber arbeiten gehen zu können und trotzdem die pflegebedürftigen Angehörigen in dieser Zeit gut versorgt zu wissen. Stationäre Pflege Ist eine ambulante Betreuung bei steigendem Pflegebedarf einer Person zuhause nicht mehr möglich, gibt es verschiedene Modelle, die eine nötige Betreuung gewährleisten. Zum Beispiel: Altersheime, Pflegeheime und Hospize. Häufig leben die Bewohner in diesen Einrichtungen bis zu ihrem Tod. Auch hier gilt das Prinzip „ambulant vor stationär“, so dass Senioren mit niedrigem Pflegebedarf nach Möglichkeit im Betreuten Wohnen oder in Altenheimen leben.